5. Februar 2010 von magda

Laut GfK TravelScope liegt die so genannte Vorausbucherquote für das Tourismusjahr 2010 derzeit bei insgesamt 24,8 Prozent. Das bedeutet: Nur jede vierte Reise, die sich die Deutschen für das Jahr 2010 vornehmen, ist bereits komplett oder teilweise gebucht.
Hintergrund dafür dürfte nach wie vor die unsichere wirtschaftliche Lage sein. Bisher haben die Deutschen für das Tourismusjahr 2010, das von November 2009 bis Oktober 2010 läuft, mit 55,4 Millionen Urlaubsreisen ab fünf Tagen 3,7 Prozent weniger Reisen geplant als in der Vorjahresperiode. Für die laufende Wintersaison in dem Zeitraum November 2009 bis April 2010 steht derzeit ein Minus von 3,1 Prozent.

Deutsche Senioren und Besserverdiener nach wie vor reisefreudig
Doch nicht alle Bevölkerungsschichten sind von den Entwicklungen am Arbeitsmarkt gleich stark betroffen. So wird in diesem Jahr die Generation der über 65-Jährigen für die Reiseindustrie noch einmal an Bedeutung gewinnen. Aktuell plant diese Gruppe gut 10 Prozent mehr Reisen als im vergangenen Jahr. Daraus ergibt sich fast schon zwingend, dass der Bereich Kreuzfahrten ähnlich wie in den letzten fünf Jahren auch im Jahr 2010 nochmals knapp zweistellig wachsen dürfte. Ebenfalls in ihrer Urlaubsplanung wenig eingeschränkt sind die gutsituierten Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von über 3.250 Euro. Sie liegen mit rund 6 Prozent im Planungsplus.
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5. Februar 2010 von magda
Immer mehr Bundesbürger kaufen ihre Produkte on-wie offline erst nach einer ausführlichen Recherche im Internet, so tns Infratest.
Die Wichtigkeit bei der Produktsuche hängt von der jeweiligen Kategorie ab. Am häufigsten suchen die Deutschen nach Unterhaltungselektronik, Medien (Bücher, CDs, DVDs) und Reisen.

Mobile Recherche wir noch wenig genutzt
Mobiles Internet steckt noch in der Nische fest. Es wird noch von wenigen genutzt.

Eine ansteigende Tendenz zur mobilen Recherche ist dennoch erkennbar, denn die Rate von Kaufplanern entspricht der von den tatsächlichen Käufern.
Tags: internet-recherche, mobiles internet, online-shopping, recherche
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5. Februar 2010 von magda

Wissenschafter der Technischen Universität (TU) Wien und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) haben den „Dendrite Generator“ zur Erzeugung von naturidentem Kunstschnee erfunden. Die neue Technologie wurde von beiden Universitäten gemeinsam zum Patent angemeldet.
Bestehende Technologien zur künstlichen Erzeugung von Schnee sind durch einen hohen Energie- und Wasserverbrauch gekennzeichnet. Aufgrund der Konsistenz von bisher produziertem Kunstschnee (=gefrorene Wassertropfen) können ökologische Nachteile für Flora und Fauna auf Skipisten entstehen.

Aufgabe des neuen „Dendrite Generators“ ist es, naturidenten Schnee (d.h. echte Schneekristalle mit hoher Porosität, geringer Dichte) zu erzeugen und dabei den Energie- und Wasserbedarf zu reduzieren. Diese Revolution in der Beschneiungstechnik kann die Anpassung des Wintersports an die Klimaänderung erleichtern. Der „Generator“ erzeugt Kunstschnee mit sehr geringer Dichte, der natürlichem, trockenem Schnee sehr ähnlich ist. Der geringe Energieaufwand und die spezielle Technik der Schneeerzeugung ermöglichen einen weitreichenden Einsatzbereich auch außerhalb der Skigebiete.
Verwendung und Vorteile
Die mögliche Verwendung des „Generators“ liegt im Beschneien von Skipisten (auch Indoor-Skianlagen) bzw. Flächen für Wintersport im Allgemeinen, der Optimierung von landwirtschaftlichen Kulturtechniken, in der kleinflächigen Beschneiung in Wohnhausanlagen, Parks oder Schulen für Sport- und Erholung und in der Beeinflussung des lokalen Bio- und Mikroklimas. Hier wird vor allem auf die Erhöhung der Albedo, also des Rückstrahlvermögens von diffus reflektierenden, nicht selbst leuchtenden Oberflächen, abgezielt.
Die Innovation besticht im Vergleich zu konventionell hergestelltem Kunstschnee durch eine Reihe von Vorteilen:
• Erzeugung von Schnee mit geringer Dichte, was zu einer höheren Akzeptanz von künstlich beschneiten Pisten bei SkitouristInnen führt
• Weniger Wasserverbrauch pro m³ Schnee
• Geringerer Energiebedarf
• Keine Lärmentwicklung
Mehr dazu gibt es hier.
Tags: beschneiungstechnik, dendrite generator, grüner schnee, kunstschnee, naturidenter schnee
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29. Januar 2010 von magda

Die Reisestudie der deutschen Commerzbank zeigt, dass bei den deutschen Bürgern der Trend zu günstigeren Urlaubszielen weiter anhält. Vor allem die Mittelmeerregionen verloren weiter Marktanteile, wobei die Ausgabenrückgänge nicht nur eine vorübergehende Reaktion auf die Rezession sind, sondern eine nachhaltige Verschiebung der Reisepräferenzen widerspiegeln.
Österreich hinter Spanien auf Platz 2
Spanien bleibt bei den Deutschen zwar das Auslandsziel Nummer eins mit einem Anteil von über 11% an den gesamten Reiseausgaben. Allerdings wurde das Reisebudget bei Spanien-Urlaubern in 2009 um insgesamt 6% auf 6,7 Mrd. EUR gekürzt, während gleichzeitig die spanischen Behörden einen Rückgang der Gäste aus Deutschland um 11% melden.
6,2 Mrd. Euro geben die Deutschen in Österreich aus
Österreich folgt auf Platz zwei. Insgesamt gaben die Deutschen bei uns im Jahr 2009 6,2 Mrd. EUR in der aus, wobei sich die Ausgaben gleichermaßen auf die Winter- und die Sommersaison verteilten. Dies entspricht einem Rückgang um 5,7% gegenüber dem Jahr 2008.

Österreich gewinnt Marktanteile von der Schweiz
Letztlich gewinnt Österreich Marktanteile von den benachbarten Alpenregionen. Insbesondere die Schweiz beklagte zur gleichen Zeit zweistellige Einnahmerückgänge, da der starke Schweizer Franken, den internationale Investoren als sicheren Hafen verstärkt nachfragten, den ohnehin relativ teuren Schweizurlaub für Ausländer weiter verteuerte.
Mit einem Rückgang bei den deutschen Reiseausgaben um über 6½% zählt die Schweiz zu den Verlierern im abgelaufenen Reisejahr.
Tags: günstig reisen, günstige urlaubsziele, reisestudie
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29. Januar 2010 von magda

Die Zeiten, in denen wir kiloschwere Reiseführer durch die Städte dieser Welt geschleppt haben, könnten dank der neuesten Entwicklungen bald vorbei sein.
Augmented Reality, die erweiterte Realität, wird – sobald die Akkus noch ein bisschen stärker werden – wohl das nächste größere Ding im Tourismus. Im Prinzip funktioniert die Sache so: Sie richten Ihre Handykamera auf ein Objekt, wie z.B. Mozarts Geburtshaus, und in Sekundenschnelle verrät Ihnen Ihr Handy alles, was Sie darüber wissen müssen.
Kiloschwere Reiseführer werden damit also wahrscheinlich bald Geschichte sein. Und auch Schwammerlfreunde können sich mittels Augmented Reality bestimmt so einige Zitterpartien sparen…
Tags: augumented reality, erweiterte realität, tourismus
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