Archive for März, 2009

ADAC Reisemonitor 2009 – Deutsche halten an Ihren Urlaubsgewohnheiten fest

Freitag, März 27th, 2009

Seit 1995 präsentiert der ADAC jährlich seinen Reisemonitor. Darin informiert er über Trends und Analysen zum Reiseverhalten der Deutschen. Die wichtigste Erkenntnis: Obwohl 2009 die Urlaubsreisen der Deutschen um 3 % abnehmen werden, halten sie an ihren Reisegewohnheiten fest.

So planen 64,5 % der Deutschen auch heuer wieder eine längere Urlaubsreise zu unternehmen.

ADAC Reisenmonitor 2009: Urlaubspläne 1996 - 2009

Österreich auf Platz 3 der Topdestinationen
Die Topdestinationen bei den Auslandsreisen bleiben Spanien und Italien. Mit respektabeln Abstand folgt Österreich. 6,8 % der deutschen Bevölkerung können sich für einen Urlaub in der Alpenrepublik erwärmen.

ADAC Reisemonitor 2009: Geplante Urlaubsreisen ins Europäische Ausland

Es wird nicht nur gespart im Urlaub
Was die Reiseausgaben für 2009 betrifft, kann sich jeder zweite deutsche Urlauber vorstellen, mehr Geld in seinen Urlaub zu investieren.

ADAC Reisemonitor 2009: Entwicklung der Ausgaben für Urlaubsreisen

Hier zeigt sich allerdings ein Trend: Die Bereitschaft, mehr Geld für die nächste Urlaubsreise auszugeben, wächst mit der Reiseentfernung.

Der Deutsche plant seine Reise 6 Monate vor Antritt
Die ersten Planungen für die Urlaubsreise beginnen bei den Deutschen cirka ein halbes Jahr vor Urlaubsantritt. In diesem Zeitraum wird auch definiert, wohin der Urlaub gehen wird.

ADAC Reisemonitor 2009: Entscheidungsfristen über das Urlaubsland

Wahrnehmung der Unterkunft
Was die Informationsquellen für die Auswahl der Unterkunft betrifft, liegt im Einzeltitel der Veranstalter-Katalog noch an erster Stelle. Kumuliert man allerdings die verschiedenen, in der Studie einzeln aufgeschlüsselten Spielarten der Informationsquelle Internet, so hat diese den Katalog überholt.

ADAC Reisemonitor 2009: Für die Auswahl der Unterkunft spielt das Internet eine absolut wichtige Rolle.

Gebucht wird direkt beim Vermieter
Jeder zweite deutsche Urlauber bucht direkt beim Vermieter. 91% fahren mit einer verbindlichen Buchung ins Urlaubsdomizil.

ADAC Reisemonitor 2009: Buchungsverhalten bezüglich der Unterkunft

Hotel beliebteste Unterkunftsform
Die beliebteste Unterkunftsform ist nach wie vor das Hotel mit 40,1%. An zweiter Stelle folgen Ferienwohnungen. Jeder vierte Deutsche kann sich vorstellen, seinen Urlaub in dieser Unterkunftsform zu verbringen.

ADAC Reisemonitor 2009: Nr. 1 bei den Unterkünften bleibt auch 2009 das Hotel

Der Deutsche ist ein aktiver Urlauber
Der Deutsche an sich ist ein aktiver Urlauber. Sein Urlaub soll abwechslungsreich und unterhaltsam sein. Obwohl Spanien und Italien zu den Topdestinationen der Deutschen gehört, nimmt das Interesse am reinen Badeurlaub auch 2009 weiter ab. Trotzdem möchte jeder zweite Deutsche im Urlaub einfach relaxen.

ADAC Reisemonitor 2009: Der klassische Badeurlaub nimmt weiter ab, ist aber noch immer am beliebtesten.

Rundreisen sind beliebt
Beliebt bei den Deutschen sind Rundreisen, vor allem, wenn es in exotische Länder zum Urlaub geht. Die Studie zeigt aber auch einen Trend zu mehr Aktivitäten wie Wellness oder Sport.

ADAC Reisemonitor 2009: Die zweitbeliebteste Urlaubsform der Deutschen ist die Rundreise.

Kontakt mit den Einheimischen ist gewünscht
Ein guter Urlaubsverlauf für die Deutschen heißt aber auch, in Kontakt mit den Einheimischen zu treten. Er will nicht, wie manchmal angenommen, isoliert und unter sich bleiben, sondern sucht die Kommunikation und den Austausch mit den Menschen. Diese Softskills sind wichtig, wenn es um Kundenbindung geht.

ADAC Reisemonitor 2009: Der Kontakt mit den Einheimischen ist der wichtigste Grund für die Deutschen auf Urlaub zu fahren.

Zielgruppe Silver-Ager
Die Zielgruppe der Silver-Ager wird immer interessanter. So ist in gut 10 Jahren jeder zweite deutsche Urlauber älter als 50 Jahre.

ADAC Reisemonitor 2009: Silver Ager im Vormarsch!

Zunahme bei Singleurlauben
Die Single Urlaube haben in den letzten 5 Jahren um 30% zugenommen und werden weiter ansteigen. Gleich geblieben sind hingegen die Familienurlaube der Deutschen.

ADAC Reisemonitor 2009: Immer mehr Single-Urlaube.

Österreich hat bei Familienurlauben Aufholbedarf
Ohne an dieser Stelle näher auf die Gründe einzugehen, zeigt der ADAC Reisemonitor, dass Österreich nicht zu den Topdestinationen bei Familienurlauben gehört. Am Angebot kann es aber mit Sicherheit nicht liegen, denn nirgendwo gibt es für Familien so viele und auch so unterschiedliche Möglichkeiten, den Urlaub zu verbringen als in Österreich.

ADAC Reisemonitor 2009: Österreich gehört nicht zu den beliebtesten Familienreisezielen der Deutschen.

Der ADAC Reisemonitor kann als kostenloses PDF unter http://media.adac.de runtergeladen werden.

Urlaub im „Backyard“

Montag, März 9th, 2009

Die Österreicher setzen 2009 auf Urlaub im eigenen Land

Wo ist es am Schönsten? Daheim ist es am Schönsten! Das ist zwar nicht der Grund, warum die Österreicher 2009 vermehrt auf Urlaub im eigenen Land setzen, aber in Zeiten wie diesen eine positive Meldung und Chance für alle Touristiker, den heimischen Gast auch über die Krisenzeiten hinaus an sich zu binden.  

„Es zeichnet sich für 2009 ein Comeback des Inlandsurlaubs ab“, so Prof. Peter Zellmann vom Institut für Freizeit- und Tourismusforschung (IFT) in Wien. Mal schnell um die „Ecke“ fahren, und sich ein paar Tage Auszeit gönnen, so sieht die Urlaubsfreude der Österreicher aus. Schnell am Ziel zu sein, heißt aber auch schnell wieder weg. Der Österreicher nimmt sich durchschnittlich 4 Tage Zeit für einen Inlandsurlaub, der Gast aus dem Ausland bleibt hingegen um ein bis zwei Tage länger. Das verlangt vor allem von den Betrieben eine steigende Flexibilität bei der Auslastung und beim Personalmanagement.

Die Zahl der Langzeiturlauber sinkt.

Unsicheres Einkommen heißt weniger Ausgaben
In unsicheren Zeiten wird überall gespart. Ziemlich krisenfest präsentiert sich der Bereich „Wohnen, Haus und Garten“. Hier möchten nur 12 von je 100 Befragten sparen. Beim Urlaub schaut die Sache aber anders aus: Knapp zwei Drittel der Österreicher können sich vorstellen, sich bei Urlaubsreisen und Wochenendausflügen einzuschränken.

Urlaub in Krisenzeiten - Wenn das Einkommen sinkt, wird auch beim Urlaub gespart

Im Urlaub selbst wird bei der Dauer und bei den Nebenausgaben wie Souvenirs und Shopping gespart.

So sparen die Österreicher im Urlaub

Inlandsreiseziele – Kärnten ist Spitzenreiter

Fast jeder vierte Urlauber hielt sich im Jahr 2008 in Österreich auf. Kärnten liegt hier an der Spitze vor der Steiermark und Tirol. Aufgeholt haben die Bundesländer Oberösterreich und Burgenland. Erleben wir gar eine Renaissance der Sommerfrische?

Das Ranking der Inlandsreiseziele: Kärnten wieder top!

Bei den Auslandsreisezielen der Österreicher liegt Italien mit 13% vor Kroatien mit 10%, Griechenland (7%), Spanien (6%) und der Türkei (5%).

Die liebsten Auslandreiseziele der Österreicher

40% der Österreicher planen 2009 eine Reise

Insgesamt gaben 40% der Österreicher bei der Befragung an, dass sie 2009 verreisen wollen. Trotzdem ist nicht zu übersehen, dass 34% heuer „Balkonien“ bevorzugen. Hier sind Ministerium & Verbände gefordert, Aktionen zu setzen, diesen Menschen einen Urlaub in Österreich schmackhaft zu machen.

Die Reiseabsichten der Österreicher im Jahr 2009

„Geiz ist geil“-Mentalität in Österreich?
Mehr als jeder zweite Österreicher gibt den Preis als wichtigste Entscheidungsgrundlage für die Auswahl des Reiseziels an, besagt die Studie vom IGF. Weitere wichtige Faktoren sind Landschaft und Gastfreundschaft. Auch das „gute Essen“ ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal: Für jeden Zweiten ist das wichtig.

Das schätzen die Österreicher am Urlaub im eigenen Land

Hotellerie & Gastronomie liefern Top-Arbeit

Das zeigt einmal mehr, wie gut wir hier aufgestellt sind und dass die heimischen Hotel- und Gastronomiebetriebe perfekte Arbeit leisten. Denn da sollten wir schon mal ehrlich sein: Qualität, Service und das Preis-Leistungsverhalten sind in Österreich einzigartig. Das wird zwar als selbstverständlich hingenommen, ist es aber nicht, wenn man Vergleiche mit anderen Ländern anstellt. Es gehört dem inländischen und ausländischen Gast noch mehr ins Bewusstsein gerufen, dass das, was er in Österreich für sein Geld an Qualität & Service bekommt, wirklich einmalig ist.

Im Gegensatz zu Horst Opaschowski glaubt Prof. Zellman nicht, dass Österreich zugunsten der Türkei bei den deutschen Urlaubern verlieren wird. „Die Türkei gewinnt ihre Marktanteile von ‚mediterranen Konkurrenten’. Für Österreich ist es wohl besser, in der deutschen Urlaubshitliste nur an vierter Stelle zu sein, die deutschen Nächtigungen und Ankünfte aber in absoluten Zahlen zu steigern“.

In seiner 14. Tourismusanalyse kommt Prof. Zellmann zum Schluss, dass in Zeiten wie diesen für viele Menschen der Inlandsurlaub wieder interessanter wird und der Urlaub mit dem Auto eine Renaissance erlebt. Zudem sieht er wie Opaschowski im Aktivurlaub und bei den Familien eine ausgezeichnete Möglichkeit im Segment zu wachsen.

Die komplette Tourismusanalyse finden Sie auf www.freizeitforschung.at als aktuelles Forschungstelegramm.

6 Möglichkeiten, an Info zu kommen, die den Urlaub schöner macht

Mittwoch, März 4th, 2009

Der Trick am Urlaub ist, dass man irgendwo hinfährt, wo man nicht zu Hause ist. Und wo man nicht zu Hause ist, da kennt man sich naturgemäß nicht ganz hundertprozentig aus. Und so stellt sich dann irgendwann die Frage: „Wo zum Teufel bekomm ich authentische Informationen zu meinem Zielort her?“ Denn schließlich will man ja die Zeit möglichst gut ausnutzen. Sprich: Möglichst viel möglichst Großartiges in möglichst kurzer Zeit und mit möglichst wenig Aufwand erleben.

Woher also die Info nehmen?

Möglichkeit Nr. 1:
Aus den Prospekten und Websites der Tourismusverbände

Ja, klar, wenn man auf weichgespülte Katalog-Texte steht, die einem praktisch jede Imbissbude als Gourmettempel und jeden noch so mickrigen Schirm als Szene-Club empfehlen. Der TVB hat nun mal die Verpflichtung, einfach alles in der eigenen Region ganz großartig zu finden. Objektive Info kann man da lange suchen.

Dazu kommt dann noch die klassische Tourismus-Sprache: da wimmelt es von „romantischen Wintermärchen“ und „urigen Hütten“, das Skigebiet ist entweder „klein, aber fein“  oder „eines der größten der Alpen“ oder es verfügt zumindest über „die meisten Sonnenstunden“ im Bezirk, in der Region oder vielleicht gar im ganzen Land. Und das der Berg für Anfänger und Fortgeschrittene, für Kinder und Senioren, für Junge und Junggebliebene, für Singles und Familien,  für Pisten-Genießer und Freeride-Cracks gleichermaßen geeignet ist, ist ja wohl logisch!

Inzwischen gibt’s glücklicherweise schon ein paar Ausnahmen, die sich doch tatsächlich ein bisschen Gedanken über ihre Positionierung gemacht haben -  wie zum Beispiel die Freesports Arena Krippenstein, der die Konzentration auf ihre Stärken (massig viel Powder und viiiiel Platz zum Freeriden!) eine wirklich schöne und für die Zielgruppe spaßige Website ermöglicht. Der Großteil aber ist sich leider noch nicht so ganz sicher, in welche Ecke er denn gern möchte und bewirbt vorsichtshalber mal alles. Ob dann auch wirklich alles so super ist, das sei jetzt mal dahingestellt. Sprich: die Info von den Tourismusverbänden ist in der Regel zwar sehr nett, aber eben auch nicht viel mehr.

Möglichkeit Nr. 2:
Aus Fernseh- und Zeitungsberichten

Gibt’s halt leider nicht ganz so oft. An dieser Stelle soll es übrigens mal ausdrücklich gesagt sein: „Harrys liabste Hüttn“  kann man sich ruhig anschauen, wenn man beim fröhlichen Zappen mal drüberstolpern sollte. Denn wider Erwarten erwartet einen hier nicht - oder zumindest nicht nur - die übliche Volkdümmlichkeit, sondern durchaus interessante Insider-Info. Ja, natürlich ist es nicht grade eine stylische Doku über die lässigsten Freeride-Spots unserer Alpen. Aber für einen Einblick in ein Skigebiet reicht’s allemal. Und nachher weiß man, wo man essen gehen kann am Berg.

Möglichkeit Nr. 3:
Aus dem Internet

Online-Bewertungsplattformen sind ein schnelles und übersichtliches Mittel, um an möglichst viele Detailinfos zu einem Urlaubsort, zu Restaurants, Bars, Hotels und Freizeitangebot zu kommen. Einige von ihnen (holidaycheck.at oder urlaub-bewerten.de zum Beispiel) kümmern sich ausschließlich um die schönste Zeit des Jahres, auf anderen wie ciao.de oder dooyoo.de kann so ziemlich alles bewertet werden, was man kaufen kann, aber auch hier findet der geneigte User riesengroße Urlaubsecken. Diese bieten sich auch für ausführliche Infos zu den meisten österreichischen Urlaubsorten an. Tupalo.com und Qype.com kommen zwar noch etwas ins Stolpern, wenn man sich in den ländlichen Raum bewegt, sind als Ratgeber für Städtereisen auf der ganzen Welt aber absolut empfehlenswert.

Mal ganz grob ausgedrückt: Wer sich nicht vorab im Internet über Hotels, Restaurants, Skigebiete, Radwege etc. informiert, ist inzwischen selber schuld. Natürlich ist die Informationsflut gewaltig und das Angebot an entsprechenden Seiten riesig. Doch man merkt eigentlich schnell, welche Websites einem tatsächlich weiterhelfen. Und auf denen wird man wohl auch in Zukunft als erstes nachschauen.

Möglichkeit Nr. 5:
Von Freunden und Bekannten

Das ist wohl die allerbeste Möglichkeit, um an authentische Informationen zu kommen. Denn so oft ist es bei uns ja noch nicht der Fall, dass unser bester Freund ein Körberlgeld fürs Buzz-Marketing kassiert…

Einziges Problem dabei: Die Freunde haben oft auch nicht alle Infos fürs Gebiet. Denn wenn man nur einmal ein paar Tage in einem Skigebiet weilt, wird man nicht zwingend die beste Hütte, den besten Powderhang oder das lässigste Restaurant gefunden haben… Das Problem haben natürlich auch die diversen Online-Bewertungsplattformen, die machen das aber durch die meist große Masse an verschiedenen Usern wett. Denn wenn 3 Tester unabhängig voneinander das Gleiche sagen, dann ist die Wahrscheinlichkeit schon recht hoch, dass da tatsächlich was dran ist.

Auf Alpengluehen.com gibt’s jetzt noch eine andere Möglichkeit, um an richtig gute Insider-Info zu seinem Urlaubsort zu kommen:

Möglichkeit Nr. 6
Die Sony Ericsson Scout Reporter

Das sind Einheimische oder zumindest Menschen, die die ganze Saison über vor Ort sind, und sich in ihrem Resort wirklich auskennen. Und zwar am Berg und im Tal, bei Tag und bei Nacht. Die Alpengluehen Scout Reporter wurden mit dem Sony Ericsson C905 Cyber-shot® Handy und einem Outfit von Columbia Sportswear ausgestattet und liefern uns dafür die Neuigkeiten aus ihrem Resort von genialen Powdertagen bis zur ultimativen Hüttentour. Und zwar nicht in der abgekochten Tourismusverband-Version, sondern so, dass man sich auskennt. Braucht man mal genauere Infos kann man die Scout Reporter ganz einfach über eine Nachricht auf Alpengluehen.com kontaktieren.

Die Alpengluehen Scouts findet man übrigens auch im Reisechannel auf oe24.at und demnächst auf salzburg.com.

Und weil das alles im Winter so gut funktioniert hat, setzen wir die Aktion natürlich auch im Sommer fort. Columbia Sportswear hat uns die Unterstützung bereits zugesagt und freut sich schon darauf, die Alpengluehen Scouts mit den neuesten Kollektionen für Biker und Wanderer einzukleiden.

Auch wenn wir inzwischen schon eine ordentliche Armada an Scout Reportern haben, sind wir natürlich immer auf der Suche nach neuen Interessierten. Also, wer Lust hat einfach melden. Am besten unter: redaktion(at)alpengluehen.com.

Linktipps: