Reisevorbereitung – Communities spielen entscheidende Rolle
Freitag, Juni 26th, 2009
Über 30 Millionen Deutsche nutzen das Internet für die Reiseplanung. Durch interaktive Angebote hat sich die Transparenz zu Gunsten des Kunden im Netz weiter verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse vom Hightech-Verband BITKOM und dem Verband Internet Reisevertrieb (VIR) auf Basis der Reiseanalyse Online der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR).
Klassische Informationsquellen wie Reiseberichte in Zeitungen, Magazinen oder dem Fernsehen werden weiter bei der Reiseplanung miteingebunden werden. Sie verlieren aber gegenüber dem Internet zusehends an Bedeutung. Im Web kann man sich umfassender, schneller und vergleichender informieren. Zudem beeinflussen die Meinungen anderer Urlauber immer öfters die eigene Reiseentscheidung.
Communities werden zum Machtfaktor
„Communities sind drauf und dran, im Reisemarkt zu einem echten Machtfaktor zu werden”, fasst VIR-Vorstand Claudia Brözel zusammen. „Allerdings sind die Nutzer dieser Communities anspruchsvoll. Ohne Vertrauen in die Aussagekraft der Einträge fällt das Bewertungsportal schnell durch.“ Wichtig für die Akzeptanz seien eine ausreichende Zahl unterschiedlicher Bewertungen, Infos zu vielen Zielen oder ein direkter Preisvergleich bewerteter Hotels und Insidertipps, so Brözel.
Blogs, Kommentare, Bewertungen beeinflussen die Wahl der Destination und den Hotelaufenthalt
Am häufigsten steuern die Internetnutzer die Online-Auftritte von Hotels, von Fremdenverkehrszentralen und regionalen Touristikgesellschaften an. 84 Prozent haben diese Internetangebote schon einmal bei der Urlaubsplanung aufgerufen, 66 bzw. 63 Prozent allein in den vergangenen zwölf Monaten. Sehr populär sind auch Web2.0-Angebote wie Online-Bewertungsplattformen, auf denen Urlauber zum Beispiel Kommentare zu den Hotels abgeben können. Jeder zweite Internetnutzer hat in den vergangenen zwölf Monaten auf diese Weise Eindrücke und Meinungen von anderen Reisenden eingeholt.
Lost in Translation – What’s up Sepp?
Neun Bundesländer und zahlreiche Dialekte. Die Verständigung allein unter uns Österreichern ist schon nicht immer einfach. Eine gepflegte Unterhaltung mit unseren Gästen aus Frankreich, Italien, Holland oder Russland ist natürlich eine noch größere Herausforderung. Wenn einem rudimentäre Englischkenntnisse nicht mehr weiterhelfen, dann tut man gut daran das Bildwörterbuch „Icoon“ in seiner Hosentasche zu haben. Das Mini-Booklet im Reisepass-Format zeigt 2000 Symbole und 400 Fotos des Alltags, auf die man nur wortlos tippen muss, um sich zu verständigen.
Also, wir raten jedem, sich für die kommende Wintersaison oder den nächsten Trip nach Usbekistan dieses wortlose Wörterbuch zu besorgen. Bestellen kann man „Icoon“ auf http://www.icoon-book.com.















