Archive for Oktober, 2009

I only understand railstation – Englische Claims making no sense

Freitag, Oktober 30th, 2009

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„Ich verstehe nur Bahnhof“. Bereits zum dritten Mal haben die Claim-Spezialisten von Endmark aus Köln die Verständlichkeit englischsprachiger Werbung unter deutschen Verbrauchern untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Ähnlich wie 2003 und 2006 ergab die Befragung, dass über zwei Drittel der Konsumenten die englischen Werbebotschaften entweder gar nicht oder falsch verstehen.

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YouTube war bei diesem Test mit „Broadcast Yourself“ am Start. Die skurrilsten Übersetzungen reichten hier von „Füttere Dich selbst“ bist zu „Mache deinen Brotkasten selbst“. Intendiert heißt „Broadcast yourself“ entweder „Sende selbst“ oder „Sende dich selbst“. Sinngemäß verstanden haben den YouTube Claim immerhin 30% der Befragten.

Schlechter erging es Levi´s mit „Live unbottened“, den haben nur 14% sinngemäß verstanden. Etwas  überlegen sollten sich auch die Texter für das beliebte, aber unverstandene Magnum-Eis. Aus „World’s Pleasure Authority“, also der „Welt-Behörde für Genuss“, wurde nämlich ziemlich oft „Die Behörde für Bittsteller“. Nur 11 % konnten den Claim tatsächlich richtig übersetzen. Den besten Wert erreichte Philips mit „Sense and Simplicity“. Jeder zweite Befragte verstand den Sinn dieses Claims.

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Der Popmusik-Effekt
Hier sieht man, dass viele Marketer einerseits die Englischkenntnisse ihrer Kunden überschätzen und andererseits auf den so genannten „Popmusik-Effekt“ setzen:  Man muss nicht alles verstehen, denn Werbesprüche können auch positiv wirken, ohne dass die Empfänger die Semantik kapieren. Viele Menschen hören ja auch englische, italienische oder spanische Musik, ohne die Sprache zu beherrschen. Sie geben also Geld für etwas aus, was sie gar nicht oder nur teilweise verstehen.

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Der Unterschied zwischen Werbeclaims und Musik ist aber, dass die Musik positive Gefühle erzeugt, zum Nachsummen oder zum Tanzen einlädt. Musik bietet somit einen Mehrwert, auch wenn man den Text nicht versteht. Vertont man Claims, kann es auch in der Werbebranche zu diesem Mehrwert kommen, so die Studie von Endmark. Ansonsten gibt es für einen nichtverstandenen Claim nur zwei Wirkungsoptionen: Entweder der Claim ist (für den nicht verstehenden Konsumenten) überflüssig oder er positioniert – durch in Kauf genommene Missverständnisse – die Marke anders als intendiert.

Facebook oder Twitter? Wie sieht´s der Scoble?

Freitag, Oktober 30th, 2009

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Robert Scoble, der bekannte amerikanische Blogger, stellt im Beitrag „The biggest difference between Twitter and Facebook“  fest, warum Facebook nicht Twitter ist und umgekehrt. Oder ist doch alles eins und wir merken es nur nicht?

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>>> Zum Beitrag auf scobleizer.com

Google twittert und sucht soziale Profile

Freitag, Oktober 30th, 2009

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Nachdem Microsoft schon eine Zusammenarbeit mit Twitter und Facebook bekanntgegeben hat, integriert nun auch Google Twitter bei sich, um Updates anzuzeigen. Ausführlich nachzulesen auf TechCrunch.com.

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Mit dieser Funktion wird jede Menge neuer Content in das Suchergebnis von Google gespült. Welche Auswirkungen das auf das SEO-Marketing hat, bleibt abzuwarten. Letztendlich wird sich aber wieder alles um die erste Seite im Suchmaschinenranking drehen, wobei nicht der Platz 1, sondern die Häufigkeit auf Seite 1 zählen wird.

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Google scheint den „Braten“ zu riechen, denn sie haben Google Social Search gelauncht. Hier kann man die Suchergebnisse um soziale Fakten erweitern. Dazu benötigt man die eigenen Gmail-Kontakte und die Freunde in den Communities, die man in seinem Google-Profil angegeben hat. Mit diesem Tool will sich Google im Suchbereich schon jetzt ein großes Stück vom Kuchen sichern, bevor es andere tun. Google Social Search gibt es bis dato nur in Englisch.

Social Search das Ende von Google? oder „Für eine Hand voll Dollars“
Viele Beobachter und Analysten der Branche sehen, ähnlich wie wir, dass der Social Media Bereich Google à la longue vom Futtertrog stoßen kann (Auch wenn das wohl eher nicht passieren wird, da Google bekanntlich einige Dollar für Übernahmen im Keller versteckt hat). Natürlich suchen wir bis jetzt noch mit Hilfe von Google nach einem Hotel, einer Feriendestination oder einem Auto. Die Möglichkeit der sozialen Suche nimmt Google aber die Arbeit ab. Und das in Echtzeit und viel genauer als Google es kann. Die Unterhaltungen in den Netzwerken, Blogs, Videos etc.  führen uns direkt zu unseren Suchergebnissen oder liefern die Antwort auf die von uns gestellten Fragen, ohne sich nun großartig „einen  reinzugoogeln“.

Um Google brauchen wir uns trotzdem keine Sorgen zu machen. Erstens halten sie, wie gesagt, in der Hinterhand einige Dollars und zweitens hat Google schon verstanden, dass die soziale Suche ihnen ein Stück vom Kuchen wegnehmen kann. Nicht umsonst sitzen sie quasi Tür an Tür mit FB & Co… 
 

Heimische Marketer setzen auf Online

Freitag, Oktober 23rd, 2009

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Eine Umfrage von Marketagent.com unter den Top Marketingleuten in Österreich zeigt: Online wird im Marketingmix immer stärker eingebunden. Zudem ist ein eindeutiger Trend zur Interaktivität erkennbar.

Online mit dem besten Kosten-Nutzenfaktor
In der Effizienz-Wahrnehmung liegt Online vor dem Direct Mail und der persönlich adressierten Post. Das heißt, was den Kosten-Nutzenfaktor der Werbeform betrifft, hat Online gegenüber anderen Werbeformen die Nase deutlich vorne. Fürs eingesetzte Geld erzielt Online also die beste Wirkung. 

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Online ist der Verkaufskanal Nr.1

Als Kanal, um das Markenimage zu transportieren, um es aufzubauen und zu pflegen, ist nach wie vor das Fernsehen an erster Stelle zu nennen.

Für die konkrete Auslösung eines Kaufaktes gibt es aber keine bessere Werbeform als das Internet.

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Dialog gehört zur Kundenbindung
Die Werbebudgets der Unternehmen werden in den nächsten Jahren nicht explodieren, soviel kann man voraussagen. Deshalb heißt es, mit den Kunden in eine Interaktivität zu treten.

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Dabei geht es allerdings wieder darum, ein solides Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen. Auch hier zeigt die Umfrage unter den Top-Marketern, dass mit Online der Dialog zum Kunden am effizientesten zu gewährleisten ist. Damit sind wir wieder im Bereich Social Media Marketing. Über diesen interaktiven Kanal kommt man schnell und ohne Umwege zum Kunden. Online als Stand-Alone ist mit Sicherheit nicht der Heilsbringer. Es geht um die intelligente Vernetzung von Online- und Offline-Medien im gesamten Marketingmix. Und: Es geht nicht immer nur um die unmittelbare Messbarkeit, sondern vor allem darum, welche Botschaft man langfristig an den Kunden sendet.

Ins Onlinegeschäft investieren
Online ist schnell und interaktiv. Hier findet man seine Kunden. Im Verhältnis zur Aktivität der Kunden im Netz und der enormen Bedeutung von Online fallen die Onlinebudgets der Unternehmen, auch im touristischen Bereich, immer noch zu gering aus.

Es kommt nicht auf die Größe an

Freitag, Oktober 23rd, 2009

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Eine Studie von Dynamic Logic besagt, dass Online-Werbung, die auf den Inhalt der Website abgestimmt ist, oftmals eine bessere Wirkung erzielt als die Platzierung von großen Bannern.

Mit durchdachter, abgestimmter Werbung wird eine größere Awareness und Kaufabsicht erreicht, als rein mit möglichst großflächigen Einschaltungen. So sind, laut Studie, Halbbanner und kleinere Rechtecke effizienter als Full-Size-Banner für den Seitenkopf oder Skyscraper, die die Page umschließen.

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Manchmal ist es halt wie im Leben: Es kommt nicht auf die Größe drauf an, sondern auf Kreativität, Positionierung und Format.