Archive for November, 2009

70% der österreichischen Internet-User sind in Social Networks unterwegs

Freitag, November 27th, 2009

algamfreitag_blog.jpg

Mehr als zwei Drittel der heimischen Internetnutzer sind Mitglied in einem sozialen Netzwerk. Bei der Usergruppe 14 bis 19 Jahre sind es 100%, die in einem sozialen Netzwerk ihre virtuelle Heimat gefunden haben, so die neueste Studie von GFK Austria.

Die virtuelle Heimat bietet jedem seinen Platz. Egal ob auf Alpengluehen, Facebook oder Youtube. Umso jünger die Internetnutzer sind, desto eher nutzen sie zumindest ein Social Network.
 
 algaf_271109_bild1.jpg

Junge Zielgruppe zu 100% im Netzwerk vertreten
Unter den 14-19jährigen Internet-Usern nutzen 100% zumindest ein Social Network. In der Altersgruppe 20-29 Jahre sind es immerhin noch erstaunliche 94%, die sich im Internet einer virtuellen Heimat angeschlossen haben.

Alter schützt vor sozialen Netzwerken nicht
Doch Social Networks sind keineswegs den jungen Zielgruppen vorbehalten. Auch die Altersgruppe der 30-59jährigen weist eine sehr hohe Nutzung zwischen 60 bis 70% auf. Besonders bemerkenswert: Sogar die über 60jährigen Internetnutzer nutzen Social Networks noch zu 44%.

Männer sind häufiger im Social Net vertreten
Und wie bei der Internetnutzung generell sind bei der Nutzung von Social Networks die männlichen User in der Mehrzahl. So nutzen 74% aller männlichen Internetnutzer zumindest ein Social Network. Bei den weiblichen Userinnen sind es 65%. Interessant dabei: Dieser Unterschied findet sich bei allen Social Networks wieder.

Tourismus muss die Sportbegeisterung als Branchenmotor nutzen

Freitag, November 27th, 2009

algamfreitag_blog.jpg

Bbw Marketing Dr. Vossen und Partner hat eine Studie zum Thema Sport 2010 herausgegeben. Daraus geht hervor, dass der Sportmarkt weiter wachsen wird. Diese Entwicklung muss der Tourismus für sich nutzen.

Sport ist in Europa wieder ein Megatrend und von der momentanen konjunkturellen Lage unabhängiger als andere Branchen.

 algaf_271109_bild2.jpg

Handel: Entwicklung weg vom Wintersport
Ein Trend lässt sich jedoch erkennen: Das Wintersportangebot wird zugunsten eines sportiven Ganzjahresangebots reduziert, um sich der Abhängigkeit vom Wetter ein wenig zu entziehen, so die Ergebnisse aus der bbw Marketing-Studie. Wintersport ist noch immer “in“ und  gehört nach wie vor zu den großen Sortimentsbestandteilen im Sporthandel.

algaf_271109_bild3.jpg 

Neue Vermarktungskonzepte sind gefragt
Dennoch sind im Bereich Tourismus neue Konzepte und Ideen anzudenken. Denn der Wintersport bekommt langsam ein Öffentlichkeitsproblem: Er wird – auch mit Hilfe der Medienlandschaft – immer häufiger in ein elitäres Eck gedrängt. Das Preis-Leistungsverhältnis tritt in den Hintergrund. 

Zudem steht der klassische Winterurlaub in den Bergen zunehmend im Wettbewerb zu warmen und sonnigen Reisezielen und bleibt der Schnee in den Bergen aus, sinkt die Lust am Winterurlaub erheblich. Zwar ist Skilaufen nach wie vor sehr populär, trotzdem muss man den sportbegeisterten Menschen besser vermitteln, welche Dienstleistungen hier vor Ort von den Bergbahnen, Hotelliers, der Gastronomie etc.  vollbracht werden. Und dass Qualität auch ihren Preis hat.

Interesse am Skifahren muss verstärkt werden
Es darf nicht übersehen werden, dass immer weniger Menschen überhaupt Skifahren lernen, auch in Österreich. Hier sind alle Betroffenen von der Politik über die Industrie bis hin zum Tourismus aufgefordert, Konzepte auf den Tisch zu legen und es nicht nur bei „schönen Worten“ zu belassen. Denn das mindeste Ziel kann nur sein, das jetzige Niveau der aktiven Skifahrer zu halten.

 algaf_271109_bild4.jpg

Bergsport entwickelt sich immer stärker
Im Gegenzug dazu wird der Bergsport immer beliebter. Die Lust auf Bewegung in freier Natur steigt vor allem in der „aperen“ Zeit.  Wandern und Bergsteigen werden immer beliebter, auch das Klettern erlebt eine Renaissance. So gibt es alleine in Deutschland bereits über 380 Kletterhallen.

Skifahren in der Mongolei

Freitag, November 27th, 2009

algamfreitag_blog.jpg 

Was verbinden Sie mit der Mongolei? Wahrscheinlich nicht allzu viel. Ab jetzt können Sie jedenfalls noch eins draufsetzen…

Wir, die nicht sehr viel über das Land wissen, assoziieren mit der Mongolei in erster Linie Dschingis Khan, lässige Motorradtouren, eine leckere Küche und wenn’s hochkommt das Nationalgetränk Airag (Stutenmilch) und die Begeisterung der Mongolen für die 3 Sportarten Ringen, Bogenschießen und Reiten.

 algaf_271109_bild5.jpg

Ab diesen Winter kann man aber auch feinste Carvingschwünge in den mongolischen Schnee setzen. Und alles ganz kommod zehn Kilometer außerhalb der Hauptstadt Ulan Bator. Dort eröffnete diese Woche das neue Skigebiet „Sky Resort“ am Berg Bogd Khan. Also, wer mal einen Trip in die Mongolei überlegt, sollte seine Ski nicht vergessen…
 

Man(n)/Frau spart beim Wirt‘n

Freitag, November 20th, 2009

algamfreitag_blog.jpg

Im Auftrag von Nespresso und Falstaff präsentierte Sophie Karmasin auf der Gast 09 eine Studie zum
Thema „Restaurantgäste und ihr Verhalten in der Krise“.

Die Österreicher schnallen den Gürtel enger, was die Restaurantbesuche sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich betrifft.

 algaf_201109_bild1.jpg

Mittlere Gastronomie leidet an Besuchsfrequenz
Vor allem im Bereich der mittleren Gastronomie hat sich die Besucherfrequenz maßgeblich reduziert. 33% der Privatgäste besuchen nur mehr ein Mal im Zeitraum von zwei bis drei Monaten ein Restaurant.

Businesskunden als Low-Budget Gäste?
Ebenso hält der Trend zu günstigeren Restaurants bei Businesskunden an. Mehr als ein Drittel der Business-Gäste, nämlich 36%, werden ihre Ausgaben bei Geschäftsessen einschränken, indem sie preislich günstigere Betriebe frequentieren.

 algaf_201109_bild2.jpg

Der Gast will umsorgt sein
Jeder zweite Gast wünscht sich eine verstärkte Kundenbindung. Es liegt also in der Gastronomie großes Potential  in den Bereichen Marketing und Customer Relationship Management, so Karmasin. Zudem erwarten 52% ein großes Angebot an regionalen Zutaten in den Speiseangeboten.

algaf_201109_bild3.jpg
 
Halten Lidl, Billa & Co Einzug in der Gastronomie?
Vor allem wünschen sich die Business-Kunden ein Überdenken des Preis-Leistungsverhältnisses bei Getränken. Verglichen mit den Reaktionen der Privatgäste zeigt sich ein ähnliches Muster: Preis, Regionalität und Stammkundenbindungen sind die rezenten Bedürfnisse der Gäste. Nur 5% der Business-Kunden sehen in der Gastronomie Reaktionen auf die angespannte Wirtschaftssituation. Demgegenüber vermissen 45% der Business-Kunden und 52% der Privatkunden jegliche Antwort auf die rezente Situation.

Geht überhaupt noch billiger?
Über Preisdumping mag sich der Gast ja freuen und mit Sicherheit ist das eine oder andere Achterl Wein im Restaurant gut kalkuliert. Aber eines sollte man sich immer vor Augen halten: Um einen vergleichsweise günstigen Preis so gut essen wie in Österreich kann man nirgends. Versuchen Sie einmal, die gleiche Qualität zum gleichen Preis in Italien oder in Frankreich zu bekommen. Da können Sie jetzt schon anfangen zu sparen…

Wie sich die deutschen Reiseausgaben verteilen

Freitag, November 20th, 2009

algamfreitag_blog.jpg 

web-tourismus.de hat sich angeschaut, wofür die Deutschen im letztjährigen Urlaub ihr Geld ausgaben.

Im Jahr 2008 gaben die deutschen Bundesbürger für einen 12,5-tägigen Urlaub insgesamt 834 Euro aus.

 algaf_201109_bild4.jpg

Die zwei größten Posten machen Unterkunft inklusive Verpflegung mit 266 Euro (32%) und die Anreise zum Urlaubsort mit 203 Euro (24%) aus. 

 algaf_201109_bild5.jpg

Für einen Urlaub in Österreich sparen die Deutschen 945 Euro an. Damit liegen die Ausgaben für den Urlaub in den heimischen Alpen etwas über den durchschnittlichen Reiseausgaben der Deutschen, so die Erhebungen von web-tourismus.de.