Österreich-Urlauber im Profil

28. Mai 2010 von magda

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Jeder dritte Österreicher urlaubt im eigenen Land, ist zwischen 30 und 54 Jahre alt, hat keine Kinder unter 15 Jahren und er wohnt am Land.  Das bestätigt eine Studie vom Institut für Freizeitforschung, die das Urlaubsverhalten der Österreicher in den vergangenen Jahren unter die Lupe genommen hat.

Meistens steht bei den Urlaubssuchenden eine Auslandsreise zur Debatte: rund 50% entscheiden sich dann aber doch für einen Urlaub im Inland. Interessant, dass im Krisenjahr 2009 von vornherein der Urlaub in Österreich geplant wurde.

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Quelle: IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung 05/2010

Offensichtlich möchte niemand auf eine Reise verzichten und “spart” indem er daheim urlaubt und zwar kürzer. Im Schnitt bleiben die Hälfte aller Urlauber mindestens 14 Tage im Ausland.

35% der Österreicher machen zwischen zwei und vier Tagen Heimaturlaub
Beim Heimaturlaub sind 45% zwischen 5 und 13 Tagen unterwegs. 35 % bleiben überhaupt nur zwischen zwei und vier Tagen.

Kärnten & Steiermark sind die beliebtesten Destinationen
Die  beliebteste Destination  von Herr und Frau Österreicher  ist der Süden - auch innerhalb von Österreich: Kärnten und die Steiermark führen das Ranking an.

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Quelle: IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung 05/2010

Urlaub im eigenen Bundesland: Oberösterreicher, Steirer und Vorarlberger
Im westlichsten Bundesland sind die Skigebiete ausschlaggebend dafür, dass der Winterurlaub im eigenen Bundesland verbracht wird.

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Quelle: IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung 05/2010

Die Oberösterreicher schätzen vielfältige Zusatzangebote wie die Kulturhauptstadt Linz 09 und  Großveranstaltungen beispielsweise die Landesausstellung sowie ein breites Feld an sportlichen Aktivitäten (Wandern und Radeln) innerhalb des eigenen Bundeslandes. Steirer sind Genussmenschen und urlauben wohl genau aus diesem Grund gerne in der Steiermark mit einem breiten Buschenschank und Thermenangebot. Dies deckt sich mit einer Studie der Tourismusschule Bad Gleichenberg vom Jänner diesen Jahres.

Urlaubsbeschäftigung der Österreicher
Die Altersgruppe 31 bis 50 Jahre faulenzt gerne im Urlaub, allerdings in Kombination mit Essen und Trinken, sportlichen Betätigungen und dem Kennenlernen von Land und Leuten. Ab 51 Jahren freut man sich im Urlaub auf Sehenswürdigkeiten, Kunst & Kultur, Land & Leute sowie guter Lektüre.

Ab 55 urlaubt der Österreicher im Inland

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Quelle: IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung 05/2010

Die junge Generation urlaubt lieber im Ausland
Wenig überraschend steht Heimaturlaub für die 15 - 29 jährigen nicht gerade hoch im Kurs. Gerade einmal 23% bleiben in Österreich.

Akademiker und gut Verdienende (> 2.500 Euro Nettoeinkommen) zieht es eher ins Ausland als Reisende mit einem Nettoeinkommen unter 1020 Euro. Die meisten Heimaturlauber sind Pensionisten und über 55 jährige. Der Großteil von ihnen lebt auf dem Land. Ins Ausland zieht es die Tiroler sowie die Einwohner der Landeshauptstädte und höherer Bildung (Matura, Universität).  Dabei bevorzugen Tiroler und Kärntner Italien als Reise-Destination, wohl auch wegen der geographischen Nähe.

Fazit für heimische Touristiker
Österreichische Anbieter können mit Kurz-Trip Angeboten bei den Inlands-Urlaubern punkten.
Innovative Angebote, spezielle Kurzurlaubs-Packages sowie vielfältige Ausflugsmöglichkeiten verschaffen heimischen Touristikern klare Vorteile gegenüber der ausländischen Konkurrenz. Ein großes Potential, diese beinahe unentdeckte Zielgruppe der Österreich Urlauber!

Online Tourismus trotz Krise auf Wachstumskurs

21. Mai 2010 von admin

Wirtschaftskrise hin oder her - der Online-Tourismus wächst weiter. Insgesamt hat die deutsche Tourismuswirtschaft im Vorjahr 45,3 Milliarden Euro umgesetzt. Während der Gesamtbranchen-Umsatz um 2,7 Milliarden Euro (minus 5,6 Prozent) sank, wuchs im gleichen Zeitraum der Online-Umsatz der Tourismusindustrie um drei Prozent auf 18,6 Milliarden Euro.

Diese Daten wurden vor wenigen Tagen vom Marktforschungsinstitut Ulysses als Ergebnisse der Studie Web-Tourismus 2010 bekanntgegeben.„Der Internet-Tourismus entwickelte sich entgegen der allgemeinen touristischen Situation gut und erwirtschaftet bereits 41 Prozent aller Tourismusumsätze in Deutschland”, so Ulysses Geschäftsführer Dominik Rossmann.

Quelle: Studie, Web-Tourismus 2010, ULYSSES

Quelle: Studie, Web-Tourismus 2010, ULYSSES

2009 hat sich das Wachstum im Online-Tourismus deutlich abgeschwächt. Die deutschen Reiseveranstalter mussten Umsatzeinbußen von fast vier Prozent im Vergleich zu 2008 hinnehmen. “Dennoch konnte das Internet in der Reisebranche noch zulegen, wenn auch nur leicht”, erklärt Rossmann.
Mehr als die Hälfte aller touristischen Leistungen werden inzwischen über den Direktvertrieb an den Endkunden gebracht.

Online Hotelbuchung boomt

Hoch im Kurs stehen beim Onlinevertrieb die Basisleistungen im Tourismus. Sowohl Transportleistungen als auch Übernachtungsangebote lassen sich nicht nur am einfachsten, sondern ebenso am lukrativsten an den Kunden bringen.
Individualisierte Pauschalreisen, bei denen sich User die einzelnen Leistungen selbst zusammenstellen können, waren ähnlich beliebt wie Last-Minute-Angebote, die immer häufiger über das Internet gebucht werden.

Urlaubsplanung spontan

Die Deutschen buchen nicht nur verstärkt online ihren Urlaub sondern es geschieht in 48,8% der Fälle auch recht spontan (2-3 Tage vor der Abreise).

Quelle: Verband Internet Reisevertrieb www.v-i-r.e
Quelle: Verband Internet Reisevertrieb www.v-i-r.de

Gute Nachrichten für Online-Anbieter

Ein Drittel des Onlineumsatzes läuft über Reiseportale und über die Hälfte der Online-Buchungen werden direkt beim Leistungserbringer getätigt.(Fluggesellschaften, Unterkunftanbieter etc.).

Quelle: Verband Internet Reisevertrieb www.v-i-r.de
Quelle: Verband Internet Reisevertrieb www.v-i-r.de

Google steigt ins Reisegeschäft ein

7. Mai 2010 von magda


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Google testet seit kurzer Zeit ein Feature für Google Maps, welches Hotelpreise anzeigen soll. Das Feature bezieht sich auf die vielen Hotelvergleich-Seiten, die in den letzten Jahren stark an Nachfrage gewonnen haben. Die neue Hotelpreis-Suche soll aber auch Anzahl der Nächtigungen, Zimmerpreise und das Datum sowie die Aufenthaltsdauer berücksichtigen.

Besonders hierzulande wird man derzeit überschwemmt mit Hotel-Suchen und Preisvergleichen. Dass da Google, die Mutter aller Suchmaschinen, nicht fehlen darf, war wohl nur eine Frage der Zeit. Vorerst will Google aber andere Hotel-Suchmaschinen benutzen, um an die Daten zu gelangen. Google erklärte kürzlich, dass es sich zunächst nur um ein Experiment unter einer kleinen Anzahl von Nutzern in den USA handelt. Die Funktion ist in Österreich derzeit noch nicht verfügbar. Bei der Hotelbewertung soll sich aber nichts ändern.

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Quelle: http://google-latlong.blogspot.com/2010/03/experiment-to-show-hotel-prices-on.html

Wer profitiert von Googles neuem Feature?
Vor allem Globetrotter werden von dieser neuen Suche profitieren und vermutlich wurde dieses Feature auch genau für diese Zielgruppe entwickelt. Wer künftig in einer Stadt nach Hotels sucht, bekommt nicht nur die passenden Treffer präsentiert, sondern zusätzlich direkt auch deren Zimmerpreise. Das spart dem Reisewilligen oder bereits Reisenden in doppelter Hinsicht Zeit, da er die Preise nun erstens nicht mehr selbst herausfinden muss und zweitens schneller und leichter vergleichen kann. Vorausgesetzt natürlich, die Preise sind für das gewünschte Hotel auch verfügbar.

Google grast in den Gefilden von Expedia und Co
Die Daten kommen dabei von Preis-Suchen wie Expedia, Opodo, Idealo u.ä. Das heißt, es wird wohl auch schwierig für die Hotels selbst, direkt bei Google einzugreifen, um ihre Angebote zu platzieren. Zumindest ist bis jetzt zu diesem Thema noch nichts bekannt. Zusätzlich stehen die Hotels ab sofort im direkten Preisvergleich mit größeren Anbietern, die die gleiche Leistung zu günstigeren Preisen bieten, weil sie größere Kontingente abnehmen.

Andererseits stellt sich die Frage, ob dieser direkte Wettbewerb dank Google nicht auch irgendwann Expedia und Co überflüssig macht?  Sollten die Hotels direkt auf Google Einfluss nehmen können, wäre es ratsam, seinen “super” Preis direkt über Google Maps zu promoten, ohne Expedias Hilfe. In jedem Fall zeigt dieser Schritt, dass es Google Ernst ist, das Reisebusiness für sich aufzurollen. Erst vor zwei Tagen wurde bekannt, dass der Suchmaschinen-Gigant vermutlich eine Milliarde Dollar in ein Software-Unternehmen für Reisebuchungen investieren will.

Wer braucht noch Websites und Online-Reiseveranstalter, wenn er über Google alle Informationen bekommt?
Das Fazit für heimische Touristiker muss lauten: nicht den Kopf einziehen, sondern in die Offensive gehen und das eigene Online-Angebot ausbauen. Gerade abseits des Städtetourismus können Anbieter mit entsprechender Online-Kommunikation punkten - angefangen von einer aktuellen Website bis hin zur Buchung über die eigene Seite und direkter Ansprache der Kunden zum Beispiel via Blog. Individuelle Pakete für Familienurlaube, Urlaub auf dem Bauernhof, Wanderwochen - das alles findet sich nicht auf Google Maps und schafft einen klaren Vorteil für die heimische Tourismusbranche im Web.

Suchverhalten der Deutschen bei der Urlaubsplanung

30. April 2010 von magda

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Die Suchbegriffe, die Deutsche für ihre Urlaubssuche verwenden, können Touristiker als Orientierung dienen, um ihr Webangebot zu optimieren. Social Media Plattformen wie Twitter werden bei der Suche ebenso konsultiert wie Foren und Blogs. Dabei gilt es einige Faustregeln zu beachten.

Nach welchen Begriffen suchen die Deutschen, wenn es um ihren persönlichen Urlaub geht?

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Quelle: “Nachhaltiger Tourismus 2.0″ - Studie der complexium GmbH zur ITB 2010

Die Auswertung über sieben deutschsprachige Suchmaschinen (Gesamtjahr 2009) verrät die TOP 10-Suchbegriffe:

1. Urlaub + Deutschland
2. Kurzurlaub
3. günstig
4. Hund
5. Wellness
6. Familienurlaub
7. Skiurlaub
8. Bauernhof
9. Sommerurlaub
10. Urlaub + Arbeit

Anbieter können auf Grund dieser Ergebnisse ihre Online-Auftritte optimieren und Informationen die sie vielleicht für nicht so wichtig gehalten haben, in die Auslage stellen. “Hunde erlaubt” kann ein Entscheidungsgrund sein, warum genau dieses Hotel gebucht wird.

Auch bei den Top 10 der gesuchten Urlaubsdestinationen liegt Deutschland auf dem Spitzenplatz - gefolgt von: Kroatien (2), Türkei (3), Mallorca (4), Österreich (5), Italien (6), Schweden (7), Dänemark (8), Holland/Niederlande (9), Ägypten (10).

Social Media Plattformen wie Twitter tragen zur Entscheidungsfindung bei
Das haben die Touristik-Anbieter in Deutschland verstanden. Die Top 2 der twitternden Touristik-Anbieter im Web, gemessen an der Anzahl ihrer Follower, sind Expedia (ca. 25.000) und Lufthansa DE (ca. 20.000). Unter den deutschen Reiseveranstaltern wird TUI (Rang 6 mit knapp 3.000 Followern) am häufigsten verfolgt, gefolgt von der hauseigenen Flugmarke TUIfly (Rang 7, 2.600 Follower).

Ein Blick auf die Bekanntheit der Social Media Plattformen ist nützlich. Mittels Twitter verbreiten sich 140 Zeichen Angebote. In Österreich liegt die Bekanntheit von YouTube bei über 80%, dicht gefolgt von Facebook - Tendenz steigend. YouTube Videos holen Urlaubssuchende emotional ab und können eine Alternative sein, sein Angebot online in bewegte Bilder zu setzen.

Welche der genannten Social Media Plattformen ist unter Österreichs Internet-Nutzern bekannt?

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Quelle: www.statista.com/marketagent, 23.03.2010 aus Statista

Checkliste für Twitter, Facebook und Co
Im Umgang mit Social Media gibt es jedoch einige Faustregeln, die es für Unternehmen zu beachten gilt:

1.    Me too Manche Unternehmen wollen bei Social Media einfach nur “dabei sein”. Erfolgreiche Kommunikation lässt sich
so aber auch im Web 2.0 nicht aufbauen - erforderlich sind auch hier klare Konzeptionen und Ziele.

2.    Keine klar definierten Zuständigkeiten Unternehmen müssen Mitarbeiter definieren, die sich verantwortlich um die
verschiedenen Plattformen kümmern.

3.    Abwarten Viele Unternehmen zögern den Einstieg in Social Media hinaus und wollen zunächst beobachten, wie sich
Social Media entwickelt. Dabei besteht das Web 2.0 schon seit vielen Jahren. Auch hier kann man seine Erfahrungen
nur selbst sammeln.

4.    Social Media als verlängerter Arm der Werbeabteilung Social Media ist ein zusätzliches Kommunikationsinstrument
und nicht Werbung mit neuen Mitteln.

5.    Überadministration Social Media lebt von Spontaneität und Kreativität. Mitarbeiter, die mit den Social-Media-
Aktivitäten eines Unternehmens betraut sind, müssen genügend Freiraum haben.

6.    Unterschätzung des Aufwands Social Media ist nicht trivial und erledigt sich nicht von selbst. Social-Media-Auftritte
müssen daher geplant und die für sie benötigten Ressourcen bereitgestellt werden.

7.    Monolog statt Dialog Social Media ist immer Dialog. Nur wer seinen Adressaten zuhört, kann erwarten, dass sie auch
ihm zuhören. Der Monolog ist der schnellste Einstieg ins Selbstgespräch.

8.    Keine Transparenz Unternehmen müssen bei Social Media absolut transparent agieren. Verdeckte Operationen,
getürkte Kommentare, geschönte Forumsbeiträge oder maskierte Accounts werden in der Regel schnell entlarvt und
können das Image eines Unternehmens, auch außerhalb des Webs, nachhaltig beschädigen.

9.    Zu hohe Erwartungen Viele Unternehmen erwarten von ihren Aktivitäten in Social Media zu viel in zu kurzer Zeit. Der
Aufbau einer Community ist ein langwieriger Prozess, der Jahre dauern kann und der einen kontinuierlichen Einsatz
verlangt. Mit Schnellschüssen ist hier nichts zu gewinnen.

10. Angst vor Fehlern Auch im Web 2.0 macht niemand gerne Fehler.  Wenn man offen damit umgeht, verzeiht das Web
2.0 Fehler. Entsprechend sollte man auch mit wirklichen oder vermeintlichen Fehlern anderer verfahren: Wer sich mit
Bloggern per Anwalt auseinandersetzt, hat schon verloren.

Social Media braucht eigene Mitarbeiter, Beispiel Mc Donalds
Die Fast-Food Kette hat erkannt, dass Social Media nicht einfach nebenbei zu “handlen” ist. Im April dieses Jahres wurde erstmals ein eigener Social-Media-Direktor ernannt. Zu den Aufgaben zählt der Einsatz von Social Media, um ein Geschäftsfeld aufzubauen, die Betreuung von Kundenanfragen sowie das Erreichen von bestimmten Zielgruppen.

Bauer Heinrich: so einfach funktionierts!
Bauer Heinrich vom Altersberg in Kärnten ist ein ehrlicher, bodenständiger Bauer und Wirt, der sein iPhone immer dabei hat: “Beim Melken, beim Traktorfahren und im Wald, weil wenn die Stimmung passt, dann mach ich ein Foto und verschick es.” Er ist ein Beispiel, wie Social Media auch für kleine Betriebe erfolgreich eingesetzt werden kann, wenn die Motivation und die Begeisterung für diese Form der Kundenkommunikation stimmen!

Video:

Österreichs Handybesitzer starten ins Jahrzehnt der Apps

23. April 2010 von magda

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Acht von zehn Handybesitzern haben das Mobiltelefon immer bei sich, fast zwei Drittel können sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen. 15 Jahre nachdem das erste SMS geschrieben wurde, befindet sich die Handynutzung in einem Umbruch. Die Generation SMS mutiert zur Generation App.

Smartphones, also Handys, die wie ein Mini-Computer funktionieren und  auf denen eigene Programme, so genannte Apps, installiert werden können, revolutionieren den Markt. Bereits jeder dritte österreichische Handy-Kunde ab 12 Jahren besitzt ein Smartphone - Tendenz steigend. 85 % der Smartphone-Besitzer nutzen auch aktiv Apps. Durchschnittlich laden sie 3,4 Apps pro Monat auf ihr Handy - mehrheitlich für private Zwecke.

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Quelle: GfK Austria/A1

Die Killer-Anwendungen kommen aus dem Navigationsbereich sowie dem mobilen Internet. SMS wird allerdings nach wie vor genutzt, auch wenn die mobilen Applikationen von Twitter und Facebook schön langsam die Short-Message ablösen.

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Quelle: GfK Austria/A1

In der Social Impact Studie gaben 40% der Befragten an, das Handy sei ihr zentrales Kommunikationselement. Und gar 60% verwenden ihre Handys als Zeitvertreib.

Immer online
Da wundert es auch nicht, dass die Geräte selten ausgeschaltet werden. Wurden die Geräte im vergangenen Jahr noch 3,6 Stunden am Tag ausgeschaltet, so herrscht in diesem Jahr durchschnittlich nur noch 3,1 Stunden Sendepause. Fast vier von fünf österreichischen Handy-Usern (78 %) tragen das Handy immer bei sich. Das Handy wird für Unternehmen immer interessanter, um darüber mit Kunden zu kommunizieren.

Apps im Tourismus
Im Tourismus wird bereits eifrig an entsprechenden Apps gebastelt. Ein Wiener Boutique-Hotel stellte vor wenigen Tagen seine iPhone App vor. Neben nahe liegenden Funktionen wie Fotosharing und Hotel-News ist ein eigener Reise-Guide für Wien in die App integriert.  Besonders spannend ist das integrierte Buchungstool für die User. Diese Funktion holt die Kunden dort ab, wo sie kommunizieren: über ihr Handy. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt der WellnessFinder, eine Applikation für über 300 Wellness-Angebote in Deutschland. Über das iPhone lassen sich Wellness-Pauschalen von Partner-Hotels des WellnessFinder finden und auch gleich buchen.

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Unkompliziert zur Entspannung mit dem WellnessFinder.
Quelle: wellnessfinder.com

Smart buchen
Man kann davon ausgehen, dass längere Reisen nach wie vor eher online oder über das Reisebüro gebucht werden. Für die junge und  mobile Zielgruppe, die Generation App, ist das Smartphone aber selbstverständlich und damit auch das spontane Buchen von Unterkünften darüber. Zukünftig werden Apps die logische Ergänzung im Service-Mix sein.

Verlorener iPhone Prototyp - ein PR Gag?
Der Innovator hinter dem Geschäft mit Apps ist Apple. Welche Strategien sich der amerikanische Konzern immer wieder einfallen lässt, um mit seinen Produkten im Gespräch zu bleiben, konnte man vergangene Woche verfolgen. Eines der bestgehüteten Geheimnisse, der Prototyp des neuen iPhone, wurde in einer Bar vergessen, um kurz darauf auf einer amerikanischen Webseite wieder aufzutauchen.

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Der “verlorene” iPhone-Prototyp. Quelle: gizmodo.com/

Ob reiner PR-Gag oder wirklich Missgeschick eines Apple-Mitarbeiters: Apple gibt den Takt bei den Smartphones vor und die Konkurrenz orientiert sich daran, vom Design bis zu den Apps. Für rund 41 % der Österreicher ist das Handy heute ein Statussymbol - das sind 7 % mehr als vor einem Jahr. Gerade bei iPhone Fans dürfte also im Juni die Kreditkarte glühen.