Die Tourismus-Branche ist im Netz gut bis sehr gut aufgestellt, was die Bereiche SEM, SEO und Affiliate Marketing betrifft. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Studie „P-MAXX-Touristik“ von explido Webmarketing. Der „P-MAXX“ ist eine Branchenstudie für Erfolgsfaktoren im Performance Marketing. Er untersucht sowohl die Klickpreise im Suchmaschinen Marketing als auch die SEO Platzierungen im Google Index sowie die Marktverhältnisse im Affiliate Marketing.
Der klare „Sieger“ im P-MAXX Gesamtranking ist Expedia.de vor ab-in-den-urlaub.de und Opodo.de.

© by explido Webmarketing 2010
Gerade im Bereich Suchmaschinenmarketing sind die Unternehmen der Tourismusbranche stark gefordert. Portfolios von 50.000 Keywords und mehr sind hier keine Seltenheit, sondern Standard bei den führenden Anbietern. Die richtige Steuerung von großen generischen Reichweitenkampagnen zusammen mit kleinen, bis hin zum Hotelnamen ausdifferenzierten Anzeigengruppen ist hier entscheidend für den Erfolg. Nur wer die Kampagnen tagesaktuell in Form von Anzeigentexten, Preisen und Keywords ausrichten und optimieren kann, ist der Konkurrenz einen Schritt voraus, so die Analyse der Macher der Studie.
Social Media Marketing gewinnt an Bedeutung
Langfristig gesehen wird die Online Marketing-Strategie der Unternehmen der Tourismusbranche nicht mehr nur darin bestehen können, über SEO und SEM gute Google-Rankings bei relevanten Keywords zu erzielen. Auch die zahlreichen lokalen Tourismusverbände müssen sich mittlerweile dort aufhalten, wo sich ihre Zielgruppe über sie informiert. Social Media-Marketing wird in den kommenden Jahren einen festen Bestandteil im Online Marketing-Mix der werbetreibenden Unternehmen einnehmen müssen, um der geänderten Mediennutzung ihrer Kunden Rechnung zu tragen. Wer diesen Trend frühzeitig erkennt und in strategische Social Media-Kampagnen investiert, wird sich über kurz oder lang einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil sichern
Bezahlte Suchmaschinenwerbung (SEM)
Keine andere Werbeform hatte in den letzten Jahren eine so rasante Entwicklung wie die Suchmaschinen-Werbung (vor allem Google AdWords und Yahoo! Search- Marketing). Der P-MAXX zeigt aktuell das Preisniveau für die wichtigsten Schlüsselbegriffe (Keywords) der Tourismus Branche. Der ermittelte Preis bezieht sich auf die durchschnittlichen Kosten der vergangenen Monate.

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Welche Keywords buchen die Big Player am Markt?
Bei Google auf Platz eins oder Platz zwei zu stehen ist Gold wert. Deshalb besetzen die großen Online-Reisebüros fast jedes generische Keyword. Begriffe wie „last minute“, „pauschalreisen“, „reisen“, „urlaub“ und „städtereisen“ sind bei den großen Unternehmen der Branche heiß begehrt.
Deutlich wird der enorme Wettbewerbsdruck bei Betrachtung des Suchvolumens. Wer es in diesem Umfeld schafft, sich die vorderen Anzeigenplätze zu erträglichen Kosten zu sichern, kann das große Potential der Suchanfragen ausschöpfen. Entscheidend dafür sind Klickraten, Qualität der Anzeigen und der Landingpage.

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Bei Begriffen, die auf ein konkretes Ziel, eine konkrete Reiseform hindeuten, sind die Big Player hingegen weniger gut platziert. Themen wie „ferienwohnung“, „kreuzfahrt“, „sprachreisen“ oder „wellness hotel“ sind von den Branchenriesen praktisch ungenutzt. Wellness-Reisen scheinen trotz des Booms vor einigen Jahren im Touristik-Bereich immer noch als Nische betrachtet zu werden. Spezialanbieter dagegen können in diesem Segment mit Platz 1-Platzierungen aufwarten und sichern sich so eine hohe Menge an Traffic (und damit verbundenen Conversions).
Im Bezug auf die Keywordausrichtung zeichnet sich eine klare Trennung innerhalb der Big Player ab. Knapp ein Drittel der untersuchten Unternehmen hat es sogar ganz versäumt, sich zu einem der insgesamt 23 Top Keywords in den Ergebnissen zu platzieren. In den Ergebnissen bei Google ist das Versäumnis gut zu erkennen: Hier konnten sich gleich 7 Vergleichsanbieter unter die ersten 20 Ergebnisse mischen. Als eindeutig vernachlässigt gelten die Bereiche „sprachreisen“ und „wellness hotel“. Hier haben es sowohl die untersuchten Unternehmen der Branche als auch die Vergleichsanbieter versäumt, sich entsprechend zu platzieren – und überlassen ausschließlich Spezialanbietern das Feld.
CPC-Kosten liegen im gehobenen Mittelfeld.
Im Vergleich zu den untersuchten Keywords in anderen Branchen (beispielsweise Banken und Versicherungen) bewegt sich das Niveau der Costs per Click der Touristikbranche im gehobenen Mittelfeld. Stark umworbene Keywords wie „last minute“ und „pauschalreisen“ schlagen mit 3,42 € und 1,94 € zu Buche, was bei dem sehr hohen Suchvolumen schnell zu sechsstelligen Ausgaben pro Monat führt! Damit ist der Reisemarkt einer derjenigen mit den höchsten Budgets insgesamt.
Affiliate Marketing wird häufig genützt
Affiliate Marketing ist eine besonders wachstumsstarke Werbeform innerhalb des Performance Marketings. Das Prinzip besteht darin, dass Website-Betreiber (Affiliates, Publisher) Werbemittel von Werbetreibenden (Merchants, Advertiser) auf ihrer Seite integrieren. Der Betreiber erhält eine Provision für Anfragen und Abschlüsse, die über seine Website generiert wurden. Der P-MAXX untersucht, welche Provisionen in diesem Bereich bezahlt werden.

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Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Vertriebskostenanteile der Marktteilnehmer ziehen. Zu beachten ist dabei, dass zusätzlich zu den Kosten für die Partnerprovision eine Gebühr an die Affiliate-Netzwerke abgeführt werden muss.

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Sehr viele Anbieter im Reise-Bereich bieten ihren Publishern ein Staffelmodell an. Die Besonderheit im Reise-Bereich ist, dass die Anbieter auf unterschiedliche Konditionsmodelle zurückgreifen. Es werden sowohl fixe als auch prozentual vom Buchungspreis abhängige Provisionen angeboten.
Die gesamte Studie gibt’s hier.