Der Trick am Urlaub ist, dass man irgendwo hinfährt, wo man nicht zu Hause ist. Und wo man nicht zu Hause ist, da kennt man sich naturgemäß nicht ganz hundertprozentig aus. Und so stellt sich dann irgendwann die Frage: „Wo zum Teufel bekomm ich authentische Informationen zu meinem Zielort her?“ Denn schließlich will man ja die Zeit möglichst gut ausnutzen. Sprich: Möglichst viel möglichst Großartiges in möglichst kurzer Zeit und mit möglichst wenig Aufwand erleben.
Woher also die Info nehmen?
Möglichkeit Nr. 1:
Aus den Prospekten und Websites der Tourismusverbände
Ja, klar, wenn man auf weichgespülte Katalog-Texte steht, die einem praktisch jede Imbissbude als Gourmettempel und jeden noch so mickrigen Schirm als Szene-Club empfehlen. Der TVB hat nun mal die Verpflichtung, einfach alles in der eigenen Region ganz großartig zu finden. Objektive Info kann man da lange suchen.
Dazu kommt dann noch die klassische Tourismus-Sprache: da wimmelt es von „romantischen Wintermärchen“ und „urigen Hütten“, das Skigebiet ist entweder „klein, aber fein“ oder „eines der größten der Alpen“ oder es verfügt zumindest über „die meisten Sonnenstunden“ im Bezirk, in der Region oder vielleicht gar im ganzen Land. Und das der Berg für Anfänger und Fortgeschrittene, für Kinder und Senioren, für Junge und Junggebliebene, für Singles und Familien, für Pisten-Genießer und Freeride-Cracks gleichermaßen geeignet ist, ist ja wohl logisch!

Inzwischen gibt’s glücklicherweise schon ein paar Ausnahmen, die sich doch tatsächlich ein bisschen Gedanken über ihre Positionierung gemacht haben - wie zum Beispiel die Freesports Arena Krippenstein, der die Konzentration auf ihre Stärken (massig viel Powder und viiiiel Platz zum Freeriden!) eine wirklich schöne und für die Zielgruppe spaßige Website ermöglicht. Der Großteil aber ist sich leider noch nicht so ganz sicher, in welche Ecke er denn gern möchte und bewirbt vorsichtshalber mal alles. Ob dann auch wirklich alles so super ist, das sei jetzt mal dahingestellt. Sprich: die Info von den Tourismusverbänden ist in der Regel zwar sehr nett, aber eben auch nicht viel mehr.
Möglichkeit Nr. 2:
Aus Fernseh- und Zeitungsberichten
Gibt’s halt leider nicht ganz so oft. An dieser Stelle soll es übrigens mal ausdrücklich gesagt sein: „Harrys liabste Hüttn“ kann man sich ruhig anschauen, wenn man beim fröhlichen Zappen mal drüberstolpern sollte. Denn wider Erwarten erwartet einen hier nicht - oder zumindest nicht nur - die übliche Volkdümmlichkeit, sondern durchaus interessante Insider-Info. Ja, natürlich ist es nicht grade eine stylische Doku über die lässigsten Freeride-Spots unserer Alpen. Aber für einen Einblick in ein Skigebiet reicht’s allemal. Und nachher weiß man, wo man essen gehen kann am Berg.
Möglichkeit Nr. 3:
Aus dem Internet
Online-Bewertungsplattformen sind ein schnelles und übersichtliches Mittel, um an möglichst viele Detailinfos zu einem Urlaubsort, zu Restaurants, Bars, Hotels und Freizeitangebot zu kommen. Einige von ihnen (holidaycheck.at oder urlaub-bewerten.de zum Beispiel) kümmern sich ausschließlich um die schönste Zeit des Jahres, auf anderen wie ciao.de oder dooyoo.de kann so ziemlich alles bewertet werden, was man kaufen kann, aber auch hier findet der geneigte User riesengroße Urlaubsecken. Diese bieten sich auch für ausführliche Infos zu den meisten österreichischen Urlaubsorten an. Tupalo.com und Qype.com kommen zwar noch etwas ins Stolpern, wenn man sich in den ländlichen Raum bewegt, sind als Ratgeber für Städtereisen auf der ganzen Welt aber absolut empfehlenswert.

Mal ganz grob ausgedrückt: Wer sich nicht vorab im Internet über Hotels, Restaurants, Skigebiete, Radwege etc. informiert, ist inzwischen selber schuld. Natürlich ist die Informationsflut gewaltig und das Angebot an entsprechenden Seiten riesig. Doch man merkt eigentlich schnell, welche Websites einem tatsächlich weiterhelfen. Und auf denen wird man wohl auch in Zukunft als erstes nachschauen.
Möglichkeit Nr. 5:
Von Freunden und Bekannten
Das ist wohl die allerbeste Möglichkeit, um an authentische Informationen zu kommen. Denn so oft ist es bei uns ja noch nicht der Fall, dass unser bester Freund ein Körberlgeld fürs Buzz-Marketing kassiert…
Einziges Problem dabei: Die Freunde haben oft auch nicht alle Infos fürs Gebiet. Denn wenn man nur einmal ein paar Tage in einem Skigebiet weilt, wird man nicht zwingend die beste Hütte, den besten Powderhang oder das lässigste Restaurant gefunden haben… Das Problem haben natürlich auch die diversen Online-Bewertungsplattformen, die machen das aber durch die meist große Masse an verschiedenen Usern wett. Denn wenn 3 Tester unabhängig voneinander das Gleiche sagen, dann ist die Wahrscheinlichkeit schon recht hoch, dass da tatsächlich was dran ist.
Auf Alpengluehen.com gibt’s jetzt noch eine andere Möglichkeit, um an richtig gute Insider-Info zu seinem Urlaubsort zu kommen:
Möglichkeit Nr. 6
Die Sony Ericsson Scout Reporter

Das sind Einheimische oder zumindest Menschen, die die ganze Saison über vor Ort sind, und sich in ihrem Resort wirklich auskennen. Und zwar am Berg und im Tal, bei Tag und bei Nacht. Die Alpengluehen Scout Reporter wurden mit dem Sony Ericsson C905 Cyber-shot® Handy und einem Outfit von Columbia Sportswear ausgestattet und liefern uns dafür die Neuigkeiten aus ihrem Resort von genialen Powdertagen bis zur ultimativen Hüttentour. Und zwar nicht in der abgekochten Tourismusverband-Version, sondern so, dass man sich auskennt. Braucht man mal genauere Infos kann man die Scout Reporter ganz einfach über eine Nachricht auf Alpengluehen.com kontaktieren.

Die Alpengluehen Scouts findet man übrigens auch im Reisechannel auf oe24.at und demnächst auf salzburg.com.
Und weil das alles im Winter so gut funktioniert hat, setzen wir die Aktion natürlich auch im Sommer fort. Columbia Sportswear hat uns die Unterstützung bereits zugesagt und freut sich schon darauf, die Alpengluehen Scouts mit den neuesten Kollektionen für Biker und Wanderer einzukleiden.
Auch wenn wir inzwischen schon eine ordentliche Armada an Scout Reportern haben, sind wir natürlich immer auf der Suche nach neuen Interessierten. Also, wer Lust hat einfach melden. Am besten unter: redaktion(at)alpengluehen.com.
Linktipps: