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Man(n)/Frau spart beim Wirt‘n

Freitag, November 20th, 2009

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Im Auftrag von Nespresso und Falstaff präsentierte Sophie Karmasin auf der Gast 09 eine Studie zum
Thema „Restaurantgäste und ihr Verhalten in der Krise“.

Die Österreicher schnallen den Gürtel enger, was die Restaurantbesuche sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich betrifft.

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Mittlere Gastronomie leidet an Besuchsfrequenz
Vor allem im Bereich der mittleren Gastronomie hat sich die Besucherfrequenz maßgeblich reduziert. 33% der Privatgäste besuchen nur mehr ein Mal im Zeitraum von zwei bis drei Monaten ein Restaurant.

Businesskunden als Low-Budget Gäste?
Ebenso hält der Trend zu günstigeren Restaurants bei Businesskunden an. Mehr als ein Drittel der Business-Gäste, nämlich 36%, werden ihre Ausgaben bei Geschäftsessen einschränken, indem sie preislich günstigere Betriebe frequentieren.

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Der Gast will umsorgt sein
Jeder zweite Gast wünscht sich eine verstärkte Kundenbindung. Es liegt also in der Gastronomie großes Potential  in den Bereichen Marketing und Customer Relationship Management, so Karmasin. Zudem erwarten 52% ein großes Angebot an regionalen Zutaten in den Speiseangeboten.

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Halten Lidl, Billa & Co Einzug in der Gastronomie?
Vor allem wünschen sich die Business-Kunden ein Überdenken des Preis-Leistungsverhältnisses bei Getränken. Verglichen mit den Reaktionen der Privatgäste zeigt sich ein ähnliches Muster: Preis, Regionalität und Stammkundenbindungen sind die rezenten Bedürfnisse der Gäste. Nur 5% der Business-Kunden sehen in der Gastronomie Reaktionen auf die angespannte Wirtschaftssituation. Demgegenüber vermissen 45% der Business-Kunden und 52% der Privatkunden jegliche Antwort auf die rezente Situation.

Geht überhaupt noch billiger?
Über Preisdumping mag sich der Gast ja freuen und mit Sicherheit ist das eine oder andere Achterl Wein im Restaurant gut kalkuliert. Aber eines sollte man sich immer vor Augen halten: Um einen vergleichsweise günstigen Preis so gut essen wie in Österreich kann man nirgends. Versuchen Sie einmal, die gleiche Qualität zum gleichen Preis in Italien oder in Frankreich zu bekommen. Da können Sie jetzt schon anfangen zu sparen…